Liebster-Award

 

Nachdem ich nun mittlerweile viermal für den „Liebster-Award“ nominiert wurde, muss ich mich beeilen, endlich die Fragen zu beantworten, bevor neue dazukommen *lach*. Danke für die Nominierung an Jana Walther, Christina McKay, Blake Heartland und Mo von Winter. Ich werde jetzt also auf 44 Fragen antworten. Überlegt euch gut, ob ihr es euch antun wollt, damit euren Tag zu verbringen ^^

Was ist der “Liebster-Award”?

Es geht darum, 11 Fragen des Nominierers zu beantworten und im Gegenzug dafür weitere Blogger zu nominieren und ihnen ebenfalls 11 Fragen zu stellen. Das Ganze dient der Vernetzung und dem Kennenlernen neuer Seiten, Blogs und vielleicht sogar Freunden …

Die Spielregeln
• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat, und verlinke seine Website/seinen Blog
• Verwende das Awardbild
• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.
• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.
• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.
• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.

 

 

Fragen von Jana Walther:

1. Welche deiner Figuren ist dir die liebste und warum?

Gleich zu Anfang eine schwere Frage … Ich liebe alle meine Helden, doch wenn ich mich wirklich entscheiden müsste, wäre es wohl Lukas aus meiner (bislang) kostenlos lesbaren Kurzgeschichte „Silent desire“. Er steht wie kaum ein anderer dafür, wie sehr man sich im ersten Eindruck täuschen und wie viel Schmerz es verursachen kann, wenn man nicht offen miteinander spricht.

2. Was ist für dich das Schwerste am Schreiben?

Der Beginn – des nächsten Kapitels, der nächsten Geschichte. Mir fällt der Einstieg nicht so leicht und ich bin auch ein bisschen schreibfaul. Zudem lenkt mich Facebook oft ab. Dort kann man viele Stunden verbraten, ohne irgendetwas Sinnvolles oder Produktives zu tun ;-)

3. Wieviel schreibst du pro Woche/Monat? Wie oft überprüfst du, wie lang es schon ist?

Mehr als 5-10.000 Wörter pro Monat werden es bei mir nicht (siehe Punkt 2).
Viel zu oft ^^ Es motiviert ungemein, denn ich kann mich über 1000 geschriebene Wörter schon unglaublich freuen.

4. Wie oft überarbeitest du deine Texte?

Beim Thema „Überarbeiten“ schreit irgendwer in meinem Unterbewusstsein „OH NO!“ Im Allgemeinen gehe ich meine Storys drei- bis viermal durch, aber die drei „At home“-Geschichten hatte ich so oft in den Fingern, dass ich aufgehört habe, zu zählen. An der jetzigen Version werde ich nichts mehr ändern (das hoffe ich jedenfalls). Wenn man nicht irgendwann einen Schlussstrich zieht, kommt man zu nichts Neuem mehr.

5. Welche Motive (nicht Themen) tauchen in deinen Geschichten immer wieder auf?

Im nicht-bildlichen Sinne ist es wohl am ehesten die Individualität des Einzelnen und seine Gründe, etwas für Andere Unverständliches zu tun. Viele Menschen tragen eine Maske, sodass der erste Eindruck falsch sein kann oder zumindest nicht alle Facetten ihres Wesens offenbart. Jeder hat Stärken und Schwächen, die man nicht auf Anhieb erkennt. Ich liebe es, meine Charaktere zu überraschen mit Dingen, die sie nicht wissen oder nicht für möglich halten ;-)

Was die „bildlichen“ Motive betrifft: Ich versuche, immer wieder eine andere Umgebung, Situation, Optik der Protas zu beschreiben und würde mich freuen, wenn jeder Leser sich irgendwann in einer meiner Geschichten wiederfindet. Es gibt also keinen wiederkehrenden Haustyp, bevorzugte Haarfarben, Lieblingsgetränke oder die immer gleiche Topfpflanze im Wohnzimmer ;-)

6. Inspiriert dich Musik in irgendeiner Weise beim Schreiben?

Das tut sie – allerdings nicht währenddessen, sondern davor und dazwischen. Beim Schreiben selbst brauche ich Ruhe um mich herum.

7. Was war deine größte Enttäuschung als Autorin/Autor?

Dass der Mensch zwar Sonden auf den Mars schicken kann, aber immer noch keinen Stick erfunden hat, mit dem bedauernswerte Autorenseelen ihren Ideenwust im Kopf schön sortiert downloaden können :D

8. Und was war dein schönstes Erlebnis damit?

Das Feedback zu meiner Geschichte „Das Monster des Prinzen“. Sie ist seit einigen Monaten (noch) frei lesbar und ich habe PN´s und Mails von Mobbingopfern bekommen, die mir schrieben „Ja, genau so war es. So fühlt es sich an“. Einige haben sich sogar bedankt und mir ihre eigene bedrückende Lebensgeschichte erzählt. Das hat mich sehr berührt. Manche Menschen kämpfen ein Leben lang mit den Folgen dessen, was sie als Kinder und Jugendliche erleiden mussten.

9. Veranstaltest du Lesungen und was sind deine Erfahrungen dabei? Oder warum machst du keine Lesungen?

Bis jetzt hat sich keine Gelegenheit (oder Nachfrage) ergeben. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich darauf reagieren würde – und ob ich das überhaupt könnte ohne vor Aufregung vom Stuhl zu fallen.

10. Welches deiner Bücher möchtest du den LeserInnen besonders ans Herz legen?

Alle oder mein neuestes oder das mit dem schönsten Cover oder ...

11. Welche Frage würdest du bei einem Interview gerne mal gestellt bekommen?

Was befindet sich in deiner obersten Schreibtischschublade? Meine Notfallmunition für elfte Fragen ^^

 

Fragen von Chris McKay:

1. Die Frage aller Fragen: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Leidenschaftliche Leserin war ich, seit ich ein Buch in der Hand halten konnte. Vor zwei Jahren bin ich auf eine Plattform gestoßen, auf der Hobbyautoren schreiben und kurz darauf war eine Geschichte in meinem Kopf, die keine Ruhe gab, bis ich sie niedergeschrieben hatte. Ab da hat sich das alles ein wenig verselbständigt. Nun stehe ich oft neben mir und frage mich, wie das passieren konnte.

2. Kannst du dir vorstellen, dass das Schreiben dir irgendwann keinen Spaß mehr macht?

Das glaube ich zwar nicht, aber wer weiß schon so genau, wo die Reise hingeht? Da meine Pläne oft anders enden, als ich sie entworfen habe, wage ich lieber keine Voraussagen ;-)

3. Was denkst du: Schreibst du in fünf Jahren noch im Genre Gay?

Ich denke ja, aber wer weiß schon so genau ...

4. Hörst du beim Schreiben Musik oder brauchst du Stille?

Ruhe trifft es am ehesten. Zwitschernde Vögel oder Straßenverkehrsgeräusche stören mich nicht. Was darüber hinausgeht – Musik, kommunikationsbedürftige Familienmitglieder, Rasenmäher – stört mich gewaltig.

5. Du schreibst eigenständige Bücher, aber auch Kurzgeschichten für Anthologien. Wie wichtig sind Dir diese Kurzgeschichten?

Sehr wichtig. Es ist eine Herausforderung, mit wenigen Zeilen eine komplette Geschichte zu erzählen und ich bin jedesmal gespannt, ob die Leser dabei das Gleiche empfinden wie ich beim Schreiben und sie sich trotz der wenigen Wörter hineinfühlen können.

6. Wie wichtig ist dir das Feedback (egal ob positiv oder negativ) deiner LeserInnen?

Ich könnte nicht im Vakuum schreiben. Ich brauche die Reaktionen, um mich zu motivieren. Manchmal bekomme ich wertvolle Hinweise, manchmal „nur“ einen begeisterten Satz. Beides ist für mich wichtig. Es hilft mir, besser zu werden, Fehler auszubügeln oder gibt mir einfach das gute Gefühl, jemandem eine Freude gemacht und ihn/sie für eine Weile aus dem Alltag entführt zu haben.

7. Wie ist das, wenn du unterwegs bist und dich plötzlich eine Idee „anfällt”? Machst du dir dann spontan Notizen?

Normalerweise versuche ich, sie mir mit zwei, drei Stichworten zu merken, was nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Es ist ja nicht so, dass ich nicht überall einen kleinen Block liegen hätte … aber ich hasse es, mit der Hand zu schreiben.

8. Was ist für dich ein No go, worüber würdest du also nie schreiben?

Es gibt einige Themen, die mir aus verschiedenen Gründen nicht liegen – z.B. BDSM, Horrorgeschichten, Polyamorie - und dann sollte man es besser lassen. Es käme sicher nichts Gutes dabei heraus.

9. Gibt es ein Thema, über das du unbedingt mal schreiben möchtest, an das du dich aber nicht so recht ran traust?

Es gibt sogar zwei … aber die verrate ich hier nicht ^^

10. Wenn du ein Buch liest, denkst du dann manchmal: Das hätte ich so und so geschrieben?

Ja, leider kommt das vor. Aber das ist absolut destruktiv. Dem Autor gegenüber ist es unfair, schließlich ist es sein Buch, sein Stil und er/sie hat sich bestimmt was dabei gedacht, eine Szene so und nicht anders zu schreiben. Außerdem hemmt es meinen Lesefluss. Ich verliere den Faden der Geschichte und werde von Plotbunnys überfallen (die Biester sind clever und nutzen jeden unvorsichtigen Moment).

11. Würde es dir gefallen, einen richtigen Bestseller zu landen?

Da ich schreibe, weil es mir Freude macht und ich eigentlich auch nicht gerne im Mittelpunkt stehe, wäre ich davon wenig begeistert. Ich müsste ständig Autogramme geben und wildfremde Leute zurückgrüßen, auf langweiligen Veranstaltungen rumhängen, bekäme Preise verliehen, müsste eine Putzfrau engagieren … und einen Pfleger für den Pool, den ich dann besitze … und einen Finanzberater, weil ich nicht wüsste, wohin mit dem vielen Geld … und … äh, Moment, in meiner Argumentationskette ist irgendwo ein Fehler ...


Fragen von Blake Heartland (Blake hat keinen Blog. Hier geht´s zu den Büchern *klick*):

1. Glaubst du, dass du flexibel bist und auch über andere Genres als dein derzeitiges schreiben könntest?

Ja, ich glaube schon. Zur Zeit steht mir allerdings nicht der Sinn danach.

2. Was ist für dich der wichtigste Teil in einem Buch?

Der Moment der Erkenntnis – welche auch immer das dann ist ^^

3. Das Schreiben in welcher Erzählform fällt dir am leichtesten?

Ich mag sowohl die Ich-Form des Erzählens als auch die personale Perspektive. Beides hat seinen Reiz.

4. Das Lesen in welcher Erzählform gefällt dir am besten?

Siehe Antwort auf Nr. 3 :)))

5. Wie lange arbeitest du ein Buchkonzept aus bevor du beginnst, es nieder zu schreiben?
Oops – ich gehöre zu den chaotischen Schreibern. Mit einer vagen Idee und zwei, drei Szenen im Kopf fange ich an und sehe dann zu, wie der Plot sich beim Schreiben entwickelt. Manchmal überrasche ich mich selbst ;-)

6. Was hältst du von "Plotbunnys"?

Oooh, das sind faszinierende Tiere. Ausnahmslos hübsch und verlockend. Man möchte sie sofort adoptieren und unablässig streicheln. Doch Vorsicht: das ist eine sehr clevere Tarnung. Manche sind offen aggressiv und beißen sich sofort fest. Andere arbeiten raffinierter, schleichen sich über Tage oder Wochen an, bis du sie auf dem Schoß hast und nicht mehr von der Tastatur wegkommst.

7. Wieviel Wert legst du auf Rezensionen bei den Verkaufsportalen und auf Blogs?

Die sind wohl für jeden Kreativen wichtig. Manchmal hilft es, sich zu verbessern und über Lob freut man sich natürlich besonders.

8. Wenn du Geschichten bei Bookrix oder Fanfiktion veröffentlichst, machst du es kapitelweise oder komplett?

Meine Kurzgeschichten stelle ich komplett online. Bei 2000-6000 Wörtern, die sie im Schnitt haben, wäre alles andere Unsinn. Die längeren Geschichten veröffentliche ich kapitelweise. Leider verlange ich damit meinen Lesern eine Menge Geduld ab, weil ich meine Storys nicht vorher beende. Sie entstehen tatsächlich so, wie ich sie gerade schreibe und hochlade. Wenn ich in der Geschichte „hängenbleibe“ oder privat zu viel Anderes ansteht, kann es auch mal dauern, bis das nächste Kapitel erscheint.

9. Wie stehst du zu kostenlos veröffentlichten Geschichten?

So habe ich angefangen … bei meiner ersten Story nervös den Veröffentlichen-Button gedrückt und mich gefragt, ob irgendjemand das lesen mag. Viele meiner Leser aus dieser Anfangszeit sind mir treu geblieben, haben mich motiviert und mir Tipps gegeben. Darum gibt es auch heute noch beinahe alle meine Bücher vorab kostenlos. Wenn ich lese, dass anderen Autoren Geschichten gestohlen wurden, verursacht das bei mir Magengrummeln, aber ich möchte meine Leser nicht für das bestrafen, was andere verbrochen haben. Es gibt noch einen anderen Grund: Manche begeisterten Leser können es sich nicht leisten, jede Woche neue Bücher zu kaufen und müssen jeden Cent dreimal umdrehen. Eine solche Phase gab es auch mal in meinem Leben und da war ich froh um jedes geschenkte Buch.

10. Was bringt dich dazu, ein Buch definitiv nicht zu Ende zu lesen?

Aaah, eine gute Frage ^^ Es muss einiges passieren, damit ich ein Buch abbreche. Normalerweise lese ich zumindest quer bzw. überfliege Textstellen und blättere schnell weiter. Das ist der Fall bei ausführlichen Landschafts-/Klamotten/-Inneneinrichtungs-beschreibungen, bei sehr zickigen, mauligen Protas, die nicht nur ihr Gegenüber, sondern auch mich ständig nerven oder bei langatmigen Geschichten, in denen sich Geschehnisse und Dialoge ständig wiederholen (nein, mich interessiert der fünfte Restaurantbesuch nicht, auch wenn es was anderes zu essen gibt). Bücher mit extem grausamen Szenen oder verherrlichender Gewalt (Stichwort Stockholm-Syndrom) lese ich definitiv nicht zu Ende und ärgere mich über die verschwendete Zeit für diesen ...

11. Wer oder was hat dich dazu inspiriert, deine erste Geschichte zu schreiben?

Inspiriert wurde ich durch die Plattform BookRix, die ich auf der Suche nach Lesefutter entdeckt hatte. Und plötzlich tauchte innerhalb weniger Tage in meinen verdrehten Gedanken eine Story auf, die keine Ruhe gab, bis ich sie aufgeschrieben hatte. Bis dahin hatte ich nie eine Geschichte geschrieben. Ich weiß, dass das seltsam klingt, weil die meisten Autoren seit ihrer Jugend schreiben. Wahrscheinlich bin ich auch etwas seltsam ^^

 

Fragen von Mo von Winter (Mo hat keinen Blog. Hier geht´s zu den Büchern *klick*):

1. Beeinflussen Dich Trends/Moden in der Literatur?

Nein, überhaupt nicht. Ich schreibe, was mich gerade reizt und so halte ich es auch mit dem Lesen. Z.B. wird gerne mal erwähnt, dass das „Beste Freunde“-Thema völlig abgenutzt sei … Ist mir wurscht, ich lese es trotzdem gerne ^^

2. Bist Du aufgeregt, wenn Du ein neues Projekt anfängst?

Ja, und wie *lach*. Mir schwirren tausend Wörter, Dialoge, Szenen im Kopf herum und ich habe keinen Plan, wie ich das alles sortieren soll. Und hinter mir flüstert eine kleine, fiese Stimme: „Das will doch eh kein Mensch lesen.“ Dieser Zustand hält an, bis die ersten Leser sich positiv äußern und steigert sich wieder, wenn ich die Geschichte in den Verkauf schicke. Bis jetzt habe ich es jedes Mal geschafft, fertigzuschreiben und zu veröffentlichen ohne schreiend aus dem Haus zu rennen ;-)

3. Hast Du je in Deinem Leben an einem Schreibkurs teilgenommen?

Nein, und (wer will, darf Steine werfen) ich habe es auch nicht vor.

4. Bringst Du gerne Lebensweisen, die Dir fremd sind, in Deine Werke ein?

Jetzt habe ich zuerst "Lebewesen" gelesen - meine Protas kenne ich am Ende alle ^^ ... und ansonsten ... ich denke drüber nach *grins*.
Zur Frage: Ja, das fängt ja schon beim Genre Gay Romance an. Ich bin nun mal leider kein schwuler Mann und muss daher manches recherchieren, das ich aus eigener Erfahrung nicht wissen kann. Ganz allgemein beschäftige ich mich gerne mit neuen Themen, die für mich interessant sind und lerne jedes Mal dazu :)

5. Oder bleibst Du lieber in einem Dir bekannten Metier?

Siehe Antwort auf Nummer vier. Obwohl … es gibt Themen, die ich meide, weil ich aus Unwissenheit zu viele Fehler machen würde. Ich bemühe mich sehr darum, Fakten zu beachten und nachvollziehbar zu schreiben, aber manches ist echt schwer herauszufinden. Ich habe damit schon viele Stunden verbracht und im Text blieben dann nur ein oder zwei Sätze davon übrig. Es gibt allerdings auch den umgekehrten Fall. In einer meiner Geschichten habe ich ein Ereignis beschrieben, das ich exakt so erlebt habe. Dies wurde mir von einer Leserin als völlig unrealistisch angekreidet ;-))

6. Welches war das interessanteste Gebiet, in das Dich Recherche geführt hat?

Das kann ich nicht mit einem Wort beantworten, weil ich mich nicht für eines entscheiden könnte. Es waren schon einige interessante Sachen dabei: die Fremdenlegion, HIV/Aids, Blindheit, Indianerstämme, Prothesen, spanische Gedichte, Schrottplätze und einige andere Dinge für Storys, die (bis jetzt) leider unbeendet auf dem Rechner verstauben. Ich hoffe, dass ich sie irgendwann wieder ausgraben kann.

7. Was sagt Dein Umfeld zu Deiner kreativen Tätigkeit?

Bis jetzt habe ich eine sehr positive Resonanz erfahren. Es gab höchstens eine kurze (wertungsfreie) Irritation. Einzige Ausnahme war folgende Frage zweier Personen: „Warum schreibst du keine Kinderbücher?“ … *grmpf* … Nicht Thriller oder Sachbücher oder Gedichte, nein … Als sei man als Mutter automatisch verpflichtet, befähigt und freudig gewillt, Kinderbücher zu schreiben.

8. Tolle Verkaufszahlen oder gute Kritiken, was bringt Dir persönlich mehr Befriedigung?

*lach* Clevere Frage zu ethisch-literarischen Grundsätzen ;-) Beides natürlich – über gute Kritiken freue ich mir einen Keks. Sie sprechen meine Gefühle an und ich bin dankbar dafür. Bei manchen habe ich Tränen in den Augen. Tolle Verkaufszahlen freuen meine praktische Seite, weil dann das Familienportemonnaie nicht heult :)

9. Ist es für Dich als Leser von Bedeutung, ob Du etwas über den Autor eines Buches weißt oder nicht?

Nein, normalerweise nicht.

10. Liest Du überhaupt neben dem Schreiben?

Meine Achillesferse *sfz* … Mein Leben lang habe ich Bücher förmlich inhaliert, teilweise über zwanzig im Monat. Seit ich selbst schreibe, komme ich kaum dazu. Meist reicht es nur für Kurzgeschichten von Freunden.

11. Beantwortest und liest Du gerne Fragebögen?

Wenn sie kurz sind, ja *gg*



Meinen Dank und meine Hochachtung für alle, die bis hierher durchgehalten haben ^^ Ich nominiere Sitala Helki, Kooky Rooster, Nia Askush, Nikki Riot. Ich hoffe, ihr wart nicht schon achtundzwölfzigmal „dran“ *lach*. Eure Antworten könnt ihr auch bei FB posten, wenn ihr keinen Blog habt. Ansonsten darf sich jeder Autor/Blogger angesprochen fühlen und meine Fragen beantworten. Ich würde mich freuen :)


  1. Sieh dich um: Was darf an dem Platz, an dem du schreibst, nicht fehlen?

  1. Die erste Version deiner Geschichte: Stift und Papier oder Tastatur?

  1. Welcher deiner Helden hat dich am meisten geistig und/oder emotional beschäftigt?

  2. Welchen deiner Antagonisten kannst du am wenigsten leiden?

  3. Gab es bei dir schon mal einen Prota, der vom angedachten Helden zum Bösewicht oder zur Nervensäge mutierte und du die Story komplett umgeschrieben oder sogar gelöscht hast?

  4. Hast du als Leser deine Lieblingsgenres über die Jahre hinweg öfter gewechselt oder bleibst du einem oder zwei bestimmten treu?

  5. Gibt es ein Thema/Charaktere, das bzw. die du besonders liebst, z.B. Rockstars, Nerds oder die Geschäftswelt?

  6. Was tust du, wenn du genau weißt, wie die Story weiterlaufen soll, dir jedoch keine passenden Worte oder Sätze einfallen (quasi die Vorstufe zur Schreibblockade)?

  7. Benutzt“ du deine Print-Bücher mit Eselsohren, Notizen und ähnlichem oder sehen sie nach Jahren noch aus wie neu?

  8. An welcher Geschichte hast du am längsten geschrieben und warum?

  9. Über welche Art Mensch (Charakter, Beruf etc.) würdest du niemals schreiben wollen oder können?


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Kommentare: 1
  • #1

    Chris McKay (Samstag, 21 März 2015 09:22)

    Hallo Savannah,
    ich habe mich sehr gefreut. Es war ein Vergügen, deine Antworten zu lesen.
    Lieben Dank und ein schönes Wochenende
    Chrissy